What goes around comes back around

What goes around comes back around

Networking wird im Arbeitsleben immer groß geschrieben, das ist nichts Neues. Im Traineeprogramm habe ich Vernetzen jedoch in einer neuen Dimension kennengelernt, denn so viel sei gesagt: das Programm lebt von Begegnungen, der Offenheit für Neues und für verschiedene Kulturen sowie dem stetigen Aufbau seines eigenen Netzwerks innerhalb des Bertelsmann-Universums.
Es hört sich erst einmal lapidar ein, aber Kaffee trinken mit Kollegen steht ganz oben in eurer Jobanforderung. Meine Bilanz, wenn ich auf die ersten 10 Trainee-Monate zurückblicke:

 

Netzwerk-Kultur in den Häusern

Ich durfte in meinen ersten beiden Trainee-Stationen die Mediengruppe RTL in Köln und Gruner + Jahr im schönen Hamburg kennenlernen. Für beide Häuser gilt: Es besteht eine große Offenheit und Interesse für neue Kolleginnen und Kollegen. Du interessierst dich für bestimmte Personas oder Bereiche? Dann leg los: Outlook öffnen und Termin zum Lunchen oder Kaffee einstellen, um direkt das Haus zu durchkämmen. Frühzeitiges Einstellen von Terminen lohnt sich – denn gerade bei einer lebhaften Lunch-Kultur kann es sein, dass dein/e favorisierte/r Kollege/in die kommenden 2 Monate „ausgebucht“ ist. Natürlich musst du eine Lunch-Verabredung nicht wie einen regulären Termin vorbereiten, aber es empfiehlt sich immer, sich im Vorhinein Fragen zu überlegen, was dich genau an der Person, an ihrem Job und Projekten interessiert und zu  überlegen, mit welchem Output du gern aus dem Termin herausgehen möchtest.


Querbeet Netzwerken
In deiner Lunchpartner-Auswahl bist du völlig frei. Hab keine Scheu vor „Rangordnung“. Man kann und soll sich über alle Ebenen vernetzen! Falls man etwas Starthilfe benötigt, kann eine erste Netzwerk-Empfehlung der HR-Kollegen helfen. Obligatorisch sind auch immer aktuelle sowie ehemalige Trainees des Hauses – hier lauern viele Erfahrungen und Austauschmöglichkeiten von denen ihr profitieren könnt. In manchen Fällen wird euch zu Beginn ein Trainee-Buddy gestellt, der für erste Fragen und Orientierung im Haus zur Seite steht.

 

Projekte auf Umwegen

Nicht nur Offenheit für Kontakte – auch die Offenheit für Themen und Projekte kommt euch stark zugute in der Trainee-Zeit. Du begegnest auf dem Weg nicht nur vielen spannende Personen mit inspirierenden Karrierewegen, sondern auch Bereichen, die du für dich bisher noch gar nicht in Betracht gezogen hast. Von daher an dieser Stelle: Mach dich frei von starr vorab festgelegten Bereichsabfolgen und nimm auf deinem Trainee-Weg alles mit, was dir offenbart wird – eine so vielseitige Sicht in und auf ein Unternehmen hast du selten wieder. Mein Tipp: Lege nur die nötigsten Stationen innerhalb des Unternehmens vorab fest und gestalte in Zusammenarbeit mit den HR-Kollegen den Aufenthalt fortlaufend mit immer größer werdenden Netzwerk und Weitblick.

In diesem Sinne: HAPPY NETWORKING! 🙂